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Historie

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2016

Zu 119 Einsätzen musste der Löschzug Kreuztal in diesem Jahr ausrücken. Zu den wesentlichen Einsätzen in 2016 gehörte ein Wohnhausbrand in der Mühlbergsiedlung, der Brand mehrerer Fahrzeuge in einer Tiefgarage in der Innenstadt sowie der Brand des Deutschen Hofes in Hilchenbach. Zu den Kuriositäten des Jahres zählte im Sommer die Rettung eines Falken, der sich in der Fritz-Erler-Siedlung mit dem Kopf in einer Fassadenspalte verfangen hatte und per Drehleiter aus luftiger Höhe erfolgreich gerettet wurde.
Kurios auch ein Übungsabend im Warmwasserfreibad Buschhütten: Eine Art sportliche Olympiade im Becken hatte Benjamin Kretzer für Kreuztaler und Buschhüttener Kameraden ausgearbeitet - eine Angriffsübung im Wasser dürfte so noch nie vorher stattgefunden haben. Der älteste Kamerad der Ehrenabteilung August Vedder starb mit 96 Jahren, der Feuerwehr-Senior Hans-Otto Thomas erhielt die Sonderauszeichnung für 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

2015

Mit 120 Alarmierungen reichte die Zahl der Einsätze in diesem Jahr an den Spitzenwert von 2011 mit gleich vielen Einsätzen heran. Dazu zählten in 2015 insgesamt 66 Feueralarme und 43 technische Hilfeleistungen sowie zehn ABC-Einsätze. Dennoch vermeldete der Wehrführer - nämlich in Bezug auf die Einsatzanlässe - ein "im Prinzip ruhiges Jahr" mit 1111 abgeleisteten Einsatzstunden im Löschzug Kreuztal. Die Teilnahme der Stadtfeuerwehr Kreuztal am landesweiten Pilotprojekt "FeuerwEhrensache" bescherte dem Löschzug Kreuztal vier Mitglieder der Jugendfeuerwehr, die fortan im Einsatzdienst mitarbeiten können.
Außerdem ließen sich der ehemalige Löschzugführer Bernd Dreute und sein einstiger Stellvertreter Wolfgang Viereck für den Feuerwehrdienst reaktivieren - zwar nicht für Einsätze, aber für sonstige aktive Mitarbeit im Löschzug Kreuztal.

2014

Alles in allem war das Jahr 2014 ein ruhiges Jahr für den Löschzug Kreuztal.
Insgesamt gab es für die Einsatzkräfte 84 Einsätze zu bewältigen.
Neben dem normalen Übungsdienst wurden diverse zusätzliche Stunden benötigt, um sich mit der Technik des neuen HLF (näheres in der Kategorie „Fahrzeuge“), welches Ende 2013 als Ersatz für den Rüstwagen beschafft worden ist, vertraut zu machen.
Besonders freuen wir uns über eine weitere Kameradin, sowie 3 weitere Kameraden, die den Weg in den Löschzug Kreuztal gefunden haben.

Feuerwehrauto


2013

Im Herbst 2013 wird der Rüstwagen "RW 2 Öl" aus Gründen mangelnder Verkehrssicherheit außer Dienst gestellt. Er war 1990 in Dienst gestellt worden und galt als Spezialfahrzeug für technische Hilfe und Ölwehr. Sein Nachfolgefahrzeug, das Hilfeleistungslöschfahrzeug, traf im Dezember 2013 beim Löschzug Kreuztal ein.

RW auf Schulhof
Einsatz der Rettungsschere, hier bei einer Übung auf einem Schrottplatz


2013

Auf der Jahresdienstbesprechung der Stadtfeuerwehr Kreuztal wird Kreuztals Brandoberinspektor Wolfgang Viereck im Februar in den Feuerwehrruhestand verabschiedet. Bereits einen Monat zuvor hatte sich Löschzugführer Swen Schneider bei ihm für seine langjährigen Verdienste um die Stadtfeuerwehr, vor allem im Löschzug Kreuztal, bedankt.

Zudem wird in diesem Jahr Christian Heß zum neuen Gruppenführer ernannt; Frank Lorsbach rückt als neuer stellvertretender Gruppenführer nach.

Im Mai 2013 trifft das neue Mitellöschfahrzeug "MLF" für den Löschzug ein und ersetzt das Tragkraftspritzenfahrzeug am Standort Waldstraße. Das alte TSF (Foto) wird von der Löschgruppe Fellinghausen übernommen und ersetzt dort deren altes TSF, das verkauft wird.




2012
Im Februar 2012 stellt Kreuztals Bürgermeister Walter Kiß das Nachfolgermodell im Rahmen der Jahresdienstbesprechung 2012 in Dienst.

Ebenso überstellt er Bernd Dreute nach Erreichen seines 60. Geburtstages in die Ehrenabteilung. Der Brandinspektor hatte sich mehrere Jahre als Löschzugführer in Kreuztal engagiert, zuvor auch mehrere Jahre als stellvertretender Löschzugführer.




2011
Der Löschzug Kreuztal muss im Laufe des Jahres 2011 114 Einsätze absolvieren. Auf der Jahresdienstbesprechung des Löschzuges Kreuztal verleiht Wehrführer Berthold Braun den Feuerwehrveteranen Alfred Seippel (langjähriger stellvertretender Löschzugführer) und Horst Reh (langjähriger Stadtbrandmeister, stellvertretender Kreisbrandmeister und Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Siegen-Wittgenstein) für 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr die goldene Sonderauszeichnung des Verbandes der Feuerwehr.
Auf der Jahresdienstbesprechung der Stadtfeuerwehr ernennt Wehrführer Berthold Braun den Kreuztaler Florian Reh zum neuen Stadtjugendfeuerwehrwart und die beiden Kreuztaler Christian Dreute und Stefan Kriening zu dessen Stellvertretern. Im Sommer 2011 entsteht am Einsatzleitwagen des Löschzuges Kreuztal Totalschaden, als der Wagen im Rahmen eines Starkenregeneinsatzes einen irreparablen Wasserschaden erleidet und seitdem nicht mehr fahrbereit ist.




2010
Am 30. Januar 2010 muss der Löschzug Kreuztal gemeinsam mit weiteren Einheiten der Stadtfeuerwehr Kreuztal einen Großbrand im eigenen Gerätehaus löschen. Vermutlich ist Brandstiftung die Ursache für die Komplettzerstörung des ehemaligen Schlauchlagers, einem länglichen Raum, der im Alarmfall als Zugang zur Fahrzeughalle genutzt wird und ansonsten als Lager- und Spindraum der Jugendfeuerwehr zur Verfügung steht. Der Fuhrpark bleibt vom Feuer unversehrt. Der starke Brandrauch hat jedoch weite Teile des Feuerwehrgerätehauses kontaminiert.
Mehrere Monate dauert die Brandsanierung, bis unter anderem der Schulungsraum in der oberen Etage wieder für die Nutzung freigegeben ist. Nach und nach trifft im Laufe des Jahres auch die Ersatzbeschaffung der Jugendfeuerwehr ein, die durch das Feuer einen Großteil ihrer Ausrüstung verloren hatte. Mit der Brandsanierung geht auch die Errichtung eines Damen-Umkleideraums gleich neben der Fahrzeughalle einher. Die Einsatzbereitschaft des Löschzuges Kreuztal war bereits am Folgetag der Brandnacht wiederhergestellt.

Im Februar tritt Stefan Knipp aus persönlichen Gründen als Löschzugführer zurück. Auf der aufgrund des oben geschilderten Brandes in der Stadthalle stattfindenden Jahresdienstbesprechung der Stadtfeuerwehr wird sein einstiger Stellvertreter Swen Schneider zum Nachfolger als Zugführer ernannt. Dessen zu diesem Zeitpunkt noch kommissarischer Stellvertreter wird Michael Dreute.
Im Mai muss der Löschzug von Achim Vetter Abschied nehmen, der als Mitglied der aktiven Reihen nach langer und schwerer Krankheit stirbt. Achim Vetter war Unterbrandmeister, Atemschutzgeräteträger und bis zum Schluss als warmherziger und herzlicher Kamerad bekannt, der auch zu Krankheitszeiten noch so weit am Feuerwehrleben teilnahm, wie es ihm möglich war.
98 Einsätze muss der Löschzug Kreuztal in diesem Jahr absolvieren.




2009
Unter den 120 Einsätzen des Löschzuges Kreuztal sticht die Rettung eines betrunkenen Mannes aus dem Ferndorfbach gleich gegenüber dem Gerätehaus hervor. Das Spektakuläre daran: Der Einsatz ereignete sich in einer eiskalten Dezembernacht bei minus 17 Grad Celsius. Auf der Jahresdienstbesprechung wird Ingo Dirlenbach aus der Funktion des Gruppenführers entlassen. Michael Dreute wird zum Gruppenführer und Wolfgang Viereck zum stellvertretenden Gruppenführer ernannt.
Am 26. März erliegt der langjährige Unterbrandmeister Ralf-Guido Fortagne, bis dahin noch aktives Mitglied des Löschzuges Kreuztal, im Alter von 39 Jahren seiner schweren Krankheit.

Ab dem 1. April steht eine feste Garagenunterkunft als "Wache Waldstraße zur Verfügung". Es sind die Räumlichkeiten eines ehemaligen Getränkelieferanten, mit dem die Stadt einen mehrjährigen Mietvertrag abgeschlossen hat. In Gemeinschaftsleistung renovieren die Kameraden des Löschzuges Kreuztal die alten Räumlichkeiten und richten sie bedarfsgemäß aus.

Im August richtet der Löschzug Kreuztal erstmals ein "Boßelturnier" aus und bringt damit eine norddeutsche Tradition ins Siegerland. Die Löschgruppe Kredenbach siegt gegen die anderen angetretenen Mannschaften.
Das Jahr 2009 geht in der Stadtfeuerwehr Kreuztal mit 184 Alarmierungen als das bisher einsatzstärkste Jahr überhaupt in die Geschichte ein. In 120 Einsätzen war der Löschzug Kreuztal mit beteiligt - ebenfalls so oft wie nie vorher in der Jahresstatistik.



Viel Eigenleistung erbrachten die Feuerwehrkameraden bei der Renovierung der "Wache Waldstraße"



2008
In der Waldstraße wird ein Standort für das TSF errichtet. Als Unterbringungsort für die Einsatzkleidung dient ein angemieteter Bauwagen. Ab Januar 2008 fährt das TSF direkt vom Standort Waldstraße die Einsatzstellen an. Hierzu werden 16 Kameraden mit Einsatzkleidung am Standort Waldstraße ausgerüstet. Der Probebetrieb soll 12 Monate umfassen.
Im Juli 2008 wird das TSF in einen Verkehrsunfall verwickelt, welcher bei einer Einsatzfahrt verursacht wurde.



Der Bauwagen als anfängliches Provisorium der Wache Waldstraße.



2007
Der Kamerad Hans-Otto Thomas wird nach Erreichen der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst verabschiedet und in die Ehrenabteilung aufgenommen. Er war über Jahrzehnte als Kleiderwart des Löschzuges Kreuztal tätig.
Mitte 2007 wird der ELW 1 bei einem ehemaligen Getränkehändler in der Waldstraße abgestellt. Hierdurch erhofft man sich ein schnelleres Anrücken von Einsatzkräften zum Gerätehaus in der Leystraße. Es sind die Anfänge der „ Waldstraße“.

Im Juni 2007 wird das TSF der Löschgruppe Krombach dem Löschzug Kreuztal zur Verfügung gestellt.


Zeitweise gehörten vier Mitglieder der Familie Thomas dem Löschzug Kreuztal an (von links): Oliver Thomas (jetzt LG Fellinghausen), Ina Thomas (jetzt LG Ferndorf), Vater Hans-Otto-Thomas (jetzt Ehrenabteilung) und Peter Thomas (Löschzug Kreuztal).



2006
Der Kamerad Bernd Dreute scheidet aus der Funktion des Löschzugführers aus. Als Nachfolger übernimmt der bisherige stellvertretende Zugführer Stefan Knipp das Amt des Zugführers. Des weiteren werden die Gruppenführer Ingo Dirlenbach und Thomas Krämer und stellvertretenden Gruppenführer Michael Dreute und Christian Heß ernannt. Die Kameraden Achim Vedder und Peter Völkel werden aus dem aktiven Dienst entlassen und in die Ehrenabteilung des Löschzug Kreuztal aufgenommen.


2005
Der Löschzug Kreuztal begeht in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Mit der Löschgruppe Ferndorf zusammen wird das 125-Jährige an zwei Wochenenden gefeiert. Das Motto lautet passend „Zwei Mannschaften - ein Team“. Der Löschzug Kreuztal fährt im Jubiläumsjahr 126 Einsätze.



Großer Zapfenstreich beim nach dem Festkommers zum 125-jährigen Bestehen der Feuerwehren Kreuztal und Ferndorf im Jubiläumsjahr 2005.


Die Jubilare aus Ferndorf und Kreuztal im hochsommerlichen Festzug.


Drei Großfahrzeuge LF 16, RW 2-Öl und DL-K 23-12 in der Fahrzeughalle des Kreuztaler Gerätehauses.


Gruppenbild der Aktiven, Ehrenkameraden und Jugendfeuerwehrleute des Löschzuges Kreuztal aus dem Jahr 2005 anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Einheit.


2004
Konrad Fortagne, Heinz Wagener und Peter Waller werden nach Erreichen der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst verabschiedet und in die Ehrenabteilung der Feuerwehr Kreuztal aufgenommen. Peter Waller war von 1985 bis 1999 als Löschzugführer tätig. Heinz Wagener war über Jahrzehnte als Atemschutzgerätewart des Löschzug Kreuztal zuständig für die Wartung der Atemschutzmasken und Geräte.



Abschiedsfoto mit Aktiven und Alterskameraden: Friedrich Hahn gemeinsam mit Konrad Fortagne, Berthold Braun, Peter Waller, Bernd Dreute und Heinz Wagener.


2003
Nach dem Rücktritt von Wolfgang Viereck als stellvertretender Zugführer übernehmen Swen Schneider und Stefan Knipp als gleichberechtigte Stellvertreter diese Position.
Mehrere Waldbrände halten die Kreuztaler Feuerwehr bei langanhaltender Frühjahrstrockenheit in Atem.

Erwin Wagener bei der Verabschiedung im Kreuztaler Gerätehaus



2002
Der Ernsdorfer Erwin Wagener wird nach Erreichen seines 60. Lebensjahres aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Der Unterbrandmeister war über Jahrzehnte für die Pflege und Wartung der Drehleiter zuständig. Außerdem übernahm er über viele Jahre eine Art Hausmeisterfunktion im Gerätehaus.

Erwin Wagener als Drehleitermaschinist
Einsturz des Realschulpavillons im Kreuztaler Schulzentrum 2002



2002
Im Keller eines Hauses in Fellinghausen explodiert Schussmunition: Großeinsatz für die Feuerwehr; ein Hausbewohner stirbt später an den schweren Verletzungen.


2000
Die Sprecherkabine des Kreuztaler Sportstadions steht nachts in Flammen.

Brand der Sprecherkabine im Stadion Stählerwiese



2000
Der Löschzug Kreuztal unterstützt die Ferndorfer Feuerwehr bei der Rettung eines Pferdes, das bei der Ferndorfer Mühle in eine Jauchegrube gefallen ist. Tierisches Spektaktel mit Heuballen als Aussteighilfe aus dem Mist.

Pferderettung an der Ferndorfer Mühle



1999
Bernd Dreute wird Löschzugführer in Kreuztal und löst damit Peter Waller ab. Neuer Stellvertreter wird Wolfgang Viereck.

Auspumpen einer Garage Im Plan
Die Moschee steht unter Wasser



1999
Hochwasser des Ferndorfbaches beschert der Feuerwehr einen mehrstündigen Einsatz in unmittelbarer Nachbarschaft zum Feuerwehrgerätehaus. Unter anderem der Gebetsraum der gegenüberliegenden Moschee steht unter Wasser. Außerdem sorgt eine später aufgeklärte Reihe von Brandstiftungen, unter anderem von Personenwagen, für Einsätze des Löschzugs Kreuztal im Raum Fritz-Erler-Siedlung.

Hochwasser der Ferndorf nach einem Stau des Wehres in der Bahnhofstraße



1998
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Rahrbacher Höhe muss die Kreuztaler Feuerwehr vier Jugendliche nach einer Kollision mit einem Lkw aus einem Fahrzeugwrack schneiden; eine 17-Jährige stirbt noch im Fahrzeug. Erstmals wird ein Notfallseelsorger zur Einsatznachbesprechung ins Kreuztaler Feuerwehrgerätehaus geordert.

Brand in einem Friseurladen an der Marburger Straße in der Stadtmitte. Das darüberliegende Restaurant Chinagarten muss geräumt werden.
Eine Friseurin bringt Wertgegenstände vor dem Brand in Sicherheit.



1996
Der Löschzug Kreuztal wird mit zehn Funkmeldeempfängern ausgestattet, die für Einsätze kleineren Umfangs ausgelöst werden, anstatt über Sirenenalarm eine Einsatzmannschaft von theoretisch 50 Mann in den Einsatz zu rufen. Bislang liefen bei der überwiegenden Anzahl von Einsätzen im Kreuztaler Stadtgebiet die Sirenen.

1995
Ein Menschenleben rettet der Korb der Drehleiter, als in der Ferndorfer Schlehdornstraße bei einem Dachstuhlbrand ein Bewohner bei Rettungsversuchen im Fensterrahmen steckenbleibt und nur durch ein Heranfahren des Drehleiterkorbs den Flammen mit leichten Verbrennungen entkommt.

Brand eines Reihenhauses in der Eichener Schulstraße 1993, hier im Einsatz die alte DL des Löschzuges Kreuztal
Brand eines Reihenhauses in der Eichener Schulstraße 1993, hier im Einsatz die alte DL des Löschzuges Kreuztal


1994
Beim Stadtfest zum 25-jährigen Bestehen der Stadt Kreuztal nimmt der Löschzug Kreuztal seine neue Drehleiter im Wert von 840.000 DM in Empfang. Die alte DL aus dem Jahr 1972 geht an die Feuerwehr in Fürstenberg.

Notlandung eines Heißluftballons



1993
Großbrand im Werk III der Firma Otto in Langenau; riesige Mengen an Kunststoff verbrennen, neben der gesamten Stadtfeuerwehr ist auch Verstärkung aus Siegen im Einsatz. Feuertaufe für den neuen Stadtbrandmeister Hartmund Flender, der in diesem Jahr Horst Reh als Wehrführer abgelöst hat.

Großbrand bei der Krombacher Brauerei



1992
Ein Heißluftballon versucht, auf einer Wiese über der Freiherr-vom-Stein-Straße im Liesewald notzulanden. Dabei verfängt sich der Korb in einer Stromleitung auf einem Hausdach. Die Kreuztaler Feuerwehr rettet die beiden unverletzten Korbinsassen - einen erfahrenen Ballonflieger und seinen Fahrschüler, einen Pastoren.

Großbrand der Pizzeria in der Ernsdorfstraße



1992
Der Lagertank 27 der Krombacher Brauerei steht in Flammen. Insgesamt rund 300 Einsatzkräfte aus Kreuztal, Hilchenbach und Siegen sind bei winterlichen Temperaturen im Großeinsatz unter Leitung von Stadtbrandmeister Horst Reh. Einer der personalintensivsten Einsätze überhaupt im Kreuztaler Stadtgebiet.

Brand des Verwaltungsgebäudes der Bahn
Brand eines türkischen Lebensmittelladens an der Siegener Straße 1990



1991
Der Benzinkanister steht noch in der brennenden Inneneinrichtung, als die Kreuztaler Feuerwehr zum Brand einer Pizzeria in der Ernsdorfstraße ausrückt. Dem Brandstifter gelingt die Zerstörung der kompletten Gastronomie, die oberen Etagen können gerettet werden.

Das Kreuztaler LF16 bei einem Fehlalarm an der Tiefgarage in der Stadtmitte



1991
Das Verwaltungsgebäude der Bahn in der Kreuztaler Bahnhofstraße brennt. Großeinsatz bei einem hartnäckigen Schwelbrand.

Hans-Otto Thomas beim Löscheinsatz in der Danziger Straße
Stadtbrandmeister Horst Reh hält ein gerettetes Kind beim gleichen Wohnungsbrand in seinen Armen.
Schwerer Verkehrsunfall mit einem tödlich verletzten BMW-Fahrer zwischen Mittel- und Oberhees 1989
Nur noch tot konnte die Kreuztaler Feuerwehr einen jungen Fahrer aus diesem Wrack auf der Osthelder Höhe bergen



90-er Jahre
Verstärkt hat der Löschzug Kreuztal mit Brandmeldeanlagen zu tun, die in öffentlichen Gebäuden eingerichtet und zur Kreisleitstelle in Siegen geschaltet sind. Damit einher geht eine wachsende Zahl an Fehl- oder sogenannten Täuschungsalarmen. Eingeschlagene Brandmelder vor allem in der Kreuztaler Tiefgarage sorgen ebenso für Verärgerung wie Rauchmelder, die Alarm schlagen, obwohl kein wirklicher Brand zu melden ist. Außerdem halten Brände von Kunststoffcontainern immer wieder die Kreuztaler Feuerwehr auf Trab. Der angeschaffte Rüstwagen RW 2-Öl löst den alten Gerätewagen für Einsätze mit technischer Hilfeleistung ab. Der umgebaute Tankwagen geht als Gerätewagen an die Feuerwehr von Kreuztals Partnerstadt Nauen.


1989
Fünf Verletzte bei einem nächtlichen Wohnungsbrand in der Danziger Straße in der Fritz-Erler-Siedlung.

Ein Lada als Geschenk des damaligen Feuerwehrarztes diente mehrere Jahre im Löschzug als Einsatzleitfahrzeug.



1989
Am Morgen des Ostersonntags steht die Waschhalle der JET-Tankstelle an der Marburger Straße in Flammen; ein Großaufgebot an Einsatzkräften verhindert einen Vollbrand der gesamten Anlage.

Großbrand der JET-Tankstelle



1988
Nicht mehr retten kann der Löschzug Kreuztal einen Baggerführer, der im Baugebiet Stählerwiese von aufgeweichten Erdmassen erdrückt wird.

Horst Reh und Alfred Seippel beim Brandeinsatz am alten LF 16



1988
18 Personen erleiden Rauchvergiftungen bei einem Hochhausbrand in Kreuztal noch nie dagewesenen Ausmaßes. 25 Personen müssen in der Kattowitzer Straße gerettet werden, über 100 Feuerwehrleute sind im Einsatz.

Menschenrettung bei einem Hochhausbrand in der Buschhüttener Kölsbachsiedlung
Garagen- und Scheunenbrand in der Kreuztaler Flurenwende 1988



1987
Die Lackfabrik Bub in Ferndorf steht in Flammen. Großeinsatz für die gesamte Kreuztaler Stadtfeuerwehr.



80-er und 90-er Jahre
Immer wieder brennen verschiedene Kellerverschläge in den hohen Häusern der Fritz-Erler-Siedlung. Auch hier treibt ein Brandstifter sein Unwesen.

Einer von zahlreichen Kellerbränden in der Fritz-Erler-Siedlung, hier in der Kattowitzer Straße 10.



1987
In der Mühlbergsiedlung muss die Kreuztaler Feuerwehr einen 46-Jährigen befreien, der bei Ausschachtungsarbeiten unter einer Teerplatte eingeklemmt wird.

Befreiung eines unter einer Teerplatte Eingeklemmten in der Mühlbergsiedlung



1987
Vermutlich durch Funkenflug brennt es entlang der Bahnlinie Kreuztal-Littfeld zeitgleich an mehreren Stellen - Großeinsatz.

Stadtalarm für sämtliche Kreuztaler Feuerwehrkräfte im Jahr 1987, als die Ferndorfer Lackfabrik Bub in Flammen steht.



1986
stirbt ein jugoslawischer Hausbewohner bei einem Brand in der Eichener Straße. Auch der Einsatz der Kreuztaler Drehleiter kann den Mann nicht retten.

Geliebt und vermisst: Das alte LF 16 des Löschzuges Kreuztal



1986
Beim Großbrand des Altpapierlagers Guschall an der Marburger Straße in Kredenbach ist auch der Löschzug Kreuztal im Einsatz.


1986
Großeinsatz für die Kreuztaler Feuerwehr nach einer Gasexplosion in der Backeswiese in Langenau: Ein Bagger hat eine Gasleitung getroffen. Der Fahrer kommt mit Verbrennungen davon.

Gasexplosion in der Backeswiese



1985
Die Schreinerei Lindenschmidt in der Moltkestraße fällt bei einem Großbrand den Flammen zum Opfer.

 Großbrand Schreinerei Lindenschmidt



1985
Peter Waller wird Löschzugführer und ist damit Nachfolger von Artur Meister.


1984
Unwetter sorgen für zahlreiche Sturm- und Hochwassereinsätze.

Der Gerätewagen auf der Eichener Brücke
Der Gerätewagen geht nach Anschaffung des RW 2-Öl als Schenkung an die Feuerwehr Nauen.



Nicht mehr zu retten war 1983 der Fachmarkt Runkel in Kredenbach, der trotz eines Großeinsatzes aller umliegenden Feuerwehren niederbrannte.
Nicht mehr zu retten war 1983 der Fachmarkt Runkel in Kredenbach, der trotz eines Großeinsatzes aller umliegenden Feuerwehren niederbrannte.



1983
Die Kreuztaler Wehrleute bauen das alte Tanklöschfahrzeug aus Buschhütten zu einem Gerätewagen für technische Hilfeleistung um.


1983
Der Fachmarkt Runkel in Kredenbach brennt und erfordert einen Großeinsatz der Kreuztaler und Hilchenbacher Feuerwehren; doch der Heimwerkermarkt ist nicht mehr zu retten und brennt vollständig nieder.


1982
Die Fabrikhalle der Firma Schaubstahl gleich gegenüber dem Feuerwehrgerätehaus steht in Flammen.


1981
Das wohl spektakulärste Brandjahr der Kreuztaler Feuerwehr: Im April muss sie acht Menschen aus einem brennenden Dachstuhl an der alten Hauptverkehrskreuzung retten. Dann beginnt eine unaufgeklärte Serie von Brandstiftungen, die die Feuerwehr vor allem nachts in Atem hält. Die schwerwiegendsten Einsätze: Das Lager der "Bäuerliche" geht in Flammen auf, die Schreinerei Stecher an der Hagener Straße brennt nieder, der Dachstuhl der evangelischen Kreuzkirche steht in Flammen. Außerdem explodiert im September in der Innenstadt ein 220.000-Volt-Strom- und Spannungswandler.

An der alten Hauptverkehrskreuzung brennt 1981 ein Dachstuhl in voller Ausdehnung.



1980
Beim Großbrand der Firma Otto in Langenau sind 150 Feuerwehrleute im Einsatz; eine Werkshalle wird von den Flammen zerstört.

Großbrand bei der Firma Otto 1980



1980
Bei einem Brand in einem Hochhaus am Eggersten Ring muss ein 35-jähriger Ausländer lang auf die Rettung der Feuerwehr warten. Er war mit dem Aufzug steckengeblieben, nachdem das Feuer im Keller für einen Kurzschluss gesorgt hatte.

1980
feiern die Löschzüge Kreuztal und Ferndorf ihr 100-jähriges Bestehen mit Großübung, Geräteschau, Verbandstag und Feuerwehrball.

Alt und neu - der Gerätewagen, der durch die Beschaffung des Rüstwagens ersetzt wurde



1980
Ein Großbrand bei der Firma Schloemann-Siemag in Buschhütten zerstört Teile des Betriebslabors.


1979
Innerhalb weniger Wochen kippen zwei LKW an der alten Hauptverkehrskreuzung zur Seite und verlieren ihre Ladung. Beide Male bleibt es wie durch ein Wunder bei Sachschäden.


1979
Bei einem Schwelbrand im Kreuztaler Altenwohnheim an der Marburger Straße erstickt ein 65-jähriger Bewohner. Vermutlich hat er im Bett geraucht.


1978
Einweihung des Kreuztaler Feuerwehrgerätehauses.

Der alte Fuhrpark des Löschzuges Kreuztal mit Gerätewagen, Löschgruppenfahrzeug und Drehleiter



1978
verstirbt ein Zahnarzt an den Folgen seiner schweren Verletzungen, die er sich beim Brand seines Wohnhauses an der Marburger Straße zugezogen hat.


1977
feiert die Feuerwehr Kreuztal die Grundsteinlegung des neuen Feuerwehrgerätehauses in der Leystraße.


1977
In der Fritz-Erler-Siedlung klettert ein unglücklich Verliebter auf den Strommast einer 110-KV-Leitung. Ein Kreuztaler Feuerwehrmann lockt ihn schließlich mit einer Zigarette nach unten.


1973
In der Dr.-Erich-Moning-Straße kracht ein Omnibus in eine Hauswand. Der tote Fahrer muss von der Feuerwehr geborgen werden.


1972
Zu einem der ersten schweren Verkehrsunfälle muss der Löschzug Kreuztal in Krombach auf der Hagener Straße ausrücken, wo drei Pkw (darunter ein BMW Isetta) zusammenstoßen, drei Personen getötet sowie fünf Menschen verletzt werden.


1972
Beim Bau der Fritz-Erler-Siedlung kommt es zum Brand der Dauchhaut eines 12-geschossigen Hochhauses. Die im gleichen Jahr in Dienst gestellte Drehleiter DL 30 kommt zum Einsatz, doch die Löscharbeiten gestalten sich aufgrund der Höhe schwierig.

Die 1972 in Dienst gestellte DL 30



1969
Im Rahmen der kommunalen Neugliederung der Stadt Kreuztal ist der Ortsteil Kreuztal nun Mittelpunkt einer 30.000-Einwohner-Stadt, in der der letzte Amtsbrandmeister Horst Reh zum ersten Stadtbrandmeister in Kreuztal wird. Seitdem leitet Artur Meister den Löschzug Kreuztal.


1968

Die sogenannte "Bäuerliche" an der Bismarckstraße (heute Marburger Straße) steht in Flammen. Noch während der Aufräumarbeiten dieses Einsatzes muss die Feuerwehr zu einem Brand der Otto-Flick-Halle ausrücken. Beide Male ist Brandstiftung im Spiel.



1966

Das gesamte Dachgeschoss des Bürogebäudes der Firma Schaubstahl an der Kaiserstraße (heute Siegener Straße) steht in Flammen. Auch Siegener Einsatzkräfte eilen zur Verstärkung.

Ein weiterer Fabrikbrand bei Schaubstahl



1966

Auf dem Dörnberg kippt ein Tankwagen um. Der Fahrer muss von der Feuerwehr befreit werden, rund 1000 Liter Heizöl laufen aus.


1965

Ein schweres Unwetter im gesamten Gemeindegebiet erfordert den Einsatz aller vor Ort verfügbaren Kräfte, um Keller leerzupumpen und Sturmschäden zu beseitigen.

Waldbrand im Kreuztaler Bruch in den 90-er Jahren mit Heinz Wagener am Strahlrohr



60er Jahre

Die Einsatzberichte dieser Jahre verzeichnen einen bemerkenswert hohen Anteil an Wald- und Flächenbränden im Kreuztaler Stadtgebiet. Dazu zählen einige Einsätze, bei denen die städtische Müllkippe am heutigen Robinson-Spielplatz in Flammen steht.

Die 1955 in Dienst gestellte Drehleiter DL 18 des Löschzuges Kreuztal.


Gegen Ende dieses Jahrzehnts wird auch die technische Rettung für den Löschzug Kreuztal zu einem immer wichtigeren Aufgabengebiet. Das 1968 in Dienst gestellte Tragkraftspritzenfahrzeug wird zugleich zu einer Art Gerätewagen, auf dem ein technischer Hilfeleistungssatz ebenso verlastet ist wie ein Notstromaggregat alternativ zur Tragkraftspritze im Heck des Fahrzeugs. Noch im Jahr 1965 waren bei einem schweren Verkehrsunfall mit einem Bus auf der heutigen B 508 in Ferndorf vier Menschen getötet worden, ohne dass auch nur eine einzige Feuerwehreinheit zur Rettung alarmiert worden war. Diese Zeiten sind fortan vorbei.