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Der Fahrzeugbestand des Löschzuges Kreuztal weist der Einsatzmannschaft der Kreuztaler Innenstadt besondere Aufgaben zu. Zunächst zur regulären Brandbekämpfung verfügt der Zug 1 über insgesamt drei Löschfahrzeuge. Ein Hilfeleistungsläöschfahrzeug (HLF), einem Tanklöschfahrzeug (TLF 3000) sowie einem Mittellöschfahrzeug (MLF). Desweiteren gehören zum fahrzeugbestand ein Einsatzleitwagen (ELW) sowie eine Drehleiter (DLK).

Nächtlicher Containerbrand<br> in der Roonstraße
LF 16 bei der Herbstübung in der Kreuztaler City im Jahr 2001


Das Hilfeleistungslöschfahrzeug wurde im Januar 2014 als in der Regel erstausrückendes Löschfahrzeug des Löschzuges Kreuztal in Dienst gestellt. Der als Vorführfahrzeug erworbene 14-Tonner mit 290 PS gilt im Brandschutzbedarfsplan als Nachfolger des im Herbst 2013 aus Sicherheitsgründen ausrangierten Rüstwagen RW 2-Öl und ist eine vollbepackte Kombination aus Lösch- und Rüstfahrzeug.



Er verfügt über umfangreiche Ausrüstung für die patientenorientierte Menschenrettung (Hilfeleistungssatz mit Schere und Spreizer) als auch für den Löscheinsatz. Für letzteres hat er 2.000 Liter Löschwasser an Bord sowie einen 120 Liter fassenden Schaumtank mit direkter Zumischungsmöglichkeit. Lichtmast und Notstromaggregat gehören ebenfalls zur Ausstattung des über acht Meter langen Fahrzeugs, das für neun Personen Platz bietet.



Der Angriffstrupp, der bei einem Brand unter Atemschutz vorgeht, kann sich auf dem LF 16 ebenfalls bereits auf der Anfahrt in der Mannschaftskabine ausrüsten, um am Einsatzort Zeit zu sparen.

Der Angriffstrupp rüstet sich aus.


Die Drehleiter DL-K 23/12 ist für den Einsatz im gesamten Stadtgebiet Kreuztal zuständig. Je nach Vorkommnissen wird sie neben der ortsansässigen Löschgruppe über die Kreuztaler Melderschleife oder Sirene zusätzlich alarmiert und fährt zur Unterstützung mit dem LF 16 an die Einsatzstelle.

Bei einem Brand in der Siegener Straße Silvester 2001


Der Leiterpark hat eine Länge von 30 Metern. Er lässt sich sowohl von einem Führerstand am Fahrzeug selbst steuern als auch aus dem Korb der Drehleiter, der mit einem Bedienfeld ausgestattet ist.

Maschinist Rudi Gommers bei der Steuerung der Drehleiter


Im Einsatz kann die Drehleiter in verschiedensten Situationen genutzt werden. Häufig dient der Korb als Arbeitsfläche, zum Beispiel bei Sturmeinsätzen, um mit der Motorsäge in großen Höhen arbeiten zu können.

Beseitigung einer Gefahrenstelle "Im Plan"


Auch für die Menschenrettung aus höher gelegenen Einsatzstellen ist die Drehleiter ausgerüstet. In diesem Fall wird auf dem Korb eine Stahlschiene installiert, auf der eine Rettungstrage angebracht werden kann.

Sturmschäden in der Dr Stelbrink-Straße in Kredenbach


Von wichtiger Bedeutung ist die Drehleiter in Kreuztal auch für die hohen Häuser in der Fritz-Erler-Siedlung sowie in der Buschhüttener Kölsbachsiedlung. Bei Bedarf wird sie als zweiter Rettungsweg oder für den Löscheinsatz verwendet. Drei Personen finden in der Mannschaftskabine Platz.

Mit der umfangreichen Beladung (beispielsweise Atemschutz) ist er auch für "klassische" Löscheinsätze in Kreuztal unentbehrlich geworden. Er liefert Strom über ein fest eingebautes Aggregat und sorgt mit einem Li.phpast für guten Durchblick bei Nachteinsätzen. Auf dem Fahrzeug finden drei Personen Platz.

Christian Hess demonstriert die Entfernung einer Frontscheibe mit Hilfe eines übergroßen "Büchsenöffners".


Der Einsatzleitwagen ELW 1 dient in erster Linie als kleine Leitstelle an einem Einsatzort. Ausgerüstet mit umfangreichem Sprechfunk, Fax und Telefon sowie wichtigen Unterlagen lassen sich von hier aus Einsätze vor Ort koordinieren. Außerdem dient das Fahrzeug zum Mannschaftstransport.

Das ELF 1 mit seinem Fahrer Axel Muth, hier in einem Einsatz auf der Breslauer Straße
Peter Waller und Christian Heß im "Minibüro" des Einsatzleitfahrzeuges
Peter Waller und Christian Heß im "Minibüro" des Einsatzleitfahrzeuges


Das Mittellöschfahrzeug (MLF), auch Staffellöschfahrzeug genannt, ist seit Mai 2013 in der Wache Waldstraße, der Dependance des Löschzuges Kreuztal oberhalb der Kreuztaler Polizei, stationiert. Mit ihm ist eine Kompensation perfekt geworden, durch die die Einsatzkräfte aus dem nördlichen Wachgebiet nun schnell und mit modernstem Equipment ausrücken können. Mit 1000 Litern Wasser an Bord hat er einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Vorgängerfahrzeug, dem Tragkraftspritzenfahrzeug, das bis zur Beschaffung des MLF in der Wache Waldstraße stationiert war und dann an die Löschgruppe Fellinghausen überging.



Nostalgische Erinnerungen werden beim Anblick eines alten Tragkraftspritzenfahrzeugs auf Ford-Transit-Basis wach: Auch in Kreuztal war über Jahrzehnte ein TSF stationiert. Mittlerweile jedoch sind sämtliche Transit-Modelle in Kreuztal ausgemustert. Auch der Einsatzleitwagen auf Transit-Basis gehört seit Sommer 2011 im Löschzug Kreuztal der Vergangenheit an.

Ein altes TSF neben dem jetzigen ELF 1 Kreuztal


Ebenfalls in Kreuztal stationiert: Ein Leichtschaumgenerator als Anhänger.



Auch ein Pulverlöschanhänger steht in Kreuztal zum Einsatz bereit.