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Gemeldeter Zimmerbrand Martin-Luther-Straße
01.07.2026
32 Feuerwehrleute und ein qualmender Aschenbecher - auf diese Kurzformel lässt sich der Einsatz der Kreuztaler Feuerwehr bringen, der am Mittwochabend die Einheiten Kreuztal, Fellinghausen und Krombach in Marsch setzte. Aus einem Mehrfamilienhaus neben der evangelischen Kreuzkirche kam die Meldung über einen Zimmerbrand. Als die ersten Helfer gegen 20.45 Uhr eintrafen, saß der ältere Mann, in dessen Wohnung es brennen sollte, bereits vor dem Haus. Unter Atemschutz und mit einem Kleinlöschgerät ausgerüstet, machte sich ein Trupp ins Innere des Gebäudes und konnte rasch Entwarnung geben: Zwar waren die Räumlichkeiten leicht verraucht, doch offenbar handelte es sich nur um einen Aschenbecher, aus dem die Qualmwolken aufgestiegen waren. Beschädigt wurde dabei zum Glück gar nichts. Die Feuerwehr setzte ein Lüftungsgerät ein, während sich der Rettungsdienst sich um den Senior kümmerte. Nach wenigen Minuten war der Einsatz beendet.
Erst Ende April hatte es aus dem gleichen Haus eine Notrufmeldung gegeben, der einen Einsatz der Feuerwehr nach sich zog: Gemeldeter Gasgeruch war dabei der Grund, für den sich aber keinerlei gefährliche Ursache finden ließ. Das Mehrparteienhaus in der Sackgassenstraße zwischen Einkaufs- und Schulzentrum wurde vor einigen Jahren auf jenem Grundstück errichtet, auf dem früher das Pfarrhaus der evangelischen Kirchengemeinde Kreuztal stand. Im Dezember 2009 brannte der zu dieser Zeit bereits nicht mehr bewohnte Bungalow aus und wurde später für einen Neubau abgebrochen. bjö