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Gasgeruch Eisenbau Krämer Kredenbach
06.05.2026
Kredenbach. Übel riechende Arbeitsunterbrechung bei Eisenbau Krämer: Am späten Mittwochvormittag rückten rund zwei Dutzend Feuerwehrleute aus Kredenbach, Dahlbruch, Ferndorf und Kreuztal zu besagter Firma in der Karl-Krämer-Straße aus (ABC 2, Nachalarmierung der Einheit Dahlbruch). „Wir haben einen unangenehmen Geruch wahrgenommen“, resümierte Andreas Hellmann, Teamleiter im technischen Büro des Unternehmens. Nachdem eigene Lüftungsmaßnahmen nichts daran geändert hatten, kam die Feuerwehr ins Spiel. Die Vermutung lag nahe, dass im Serverraum im Untergeschoss eines Anbaus eine Pufferbatterie ausgegast sein könnte. Die Arbeitsbereiche darüber evakuierte die Firma. Davon betroffen waren die mechanische Instandhaltung, das technische Büro, die Prüfaufsicht sowie die Magazinmitarbeiter, alles in allem, so schätzte Hellmann, 20 bis 30 Personen. Der Kreuztaler Feuerwehrchef Jan Kleine, zugleich Einsatzleiter, sprach von einem „Schwefelwassserschoff-ähnlichen Geruch“, der wahrnehmbar gewesen sei. Die Feuerwehr sorgte für eine weiträumige Absperrung. Sie schickte einen Trupp unter Atemschutz vor und nahm Messungen vor, die allesamt negativ verliefen, also keine Gasbelastung nachweisen konnten. Außerdem setzten die Wehrleute eine Wärmebildkamera ein, „konnten aber auch da keine thermische Aufbereitung feststellen“, so Jan Kleine; „von daher kann ich aktuell zur Ursache des Geruchs nicht sagen.“ Nach gut einer Stunde konnte die Arbeit im Betrieb ungehindert weitergehen, die Feuerwehr rückte ohne weitere Ergebnisse wieder ab. bjö