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Dramatische Minuten im Kreuztaler Birkenweg am späten Montagabend: Es war 23.06 Uhr, als die Leitstelle den Löschzug Kreuztal zu einem Mehrfamilienhaus in der unteren Liesewaldsiedlung schickte: Ein piepender Rauchmelder klang zunächt nach einem Routineeinsatz (Heimrauchmelder für den Löschzug Kreuztal). Doch noch bevor die Feuerwehr die Wohnung betreten hatte, wurde nicht nur klar, dass im Haus Brandgeruch Schlimmeres vermuten ließ: Auch die Annahme, dass sich in der Wohnung im zweiten Obergeschoss noch eine Person befinden könnte, bewahrheitete sich (Erhöhung auf Feuer 4, Nachalarmierung der Einheiten Buschhütten und Fellinghausen sowie B-Dienst). 

Angesichts einer mehrfach gesicherten Wohnungstür jedoch hatte die Feuerwehr Mühe, sich Zugang zu verschaffen. Nach dem Versuch, mit manuellem Brechwerkzeug in die Wohnung zu gelangen, griffen die Einsatzkräfte auf einen akkubetriebenen Rettungsspreizer zurück, der üblicherweise bei Verkehrsunfällen zum Einsatz kommt. Mit ihm gelang ihnen der Zugang zu den bereits verqualmten Räumen. In ihnen entdecken sie den 68-jährigen Hausbewohner auf dem Boden liegend und brachten ihn ins Freie. Offenbar hatte er beim Kochen einen Notfall erlitten, der zur Folge hatte, dass er sich nicht mehr um das mittlerweile kokelnde Essen auf dem Herd kümmern konnte.Der Alarm schlagende Rauchmelder leistete also wertvolle Dienste, indem er andere Hausbewohner auf den Zwischenfall aufmerksam machte. Die Feuerwehr nahm das verkohlte Essen vom Herd und sorgte für freien Durchzug in der Wohnung. Im Laufe des Einsatzes verstärkten weitere Feuerwehrkräfte aus Buschhütten, Fellinghausen und Krombach die Kreuztaler Löschmannschaft. Der Wohnungsinhaber kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. bjö


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