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Katzenrettung Fellinghausen
02.03.2026
Kurzfassung: Tier in Not für die Einheiten Fellinghausen und Osthelden in der Gutshofstraße; Vornahme einer Steckleiter, um das Tier mit einem Waschkorb einzufangen.
Ausführlich: Mit Speck fängt man Mäuse – und mit kleinen „Leckerchen“ Katzen. Auch Kater Sirius, der als halbjähriger Mitbewohner in einem Wohnhaus in der Fellinghäuser Gutshofstraße am Montagnachmittag seinen ersten Ausflug über das gekippte Fenster auf das Dach „seines“ Hauses wagte. „Und da hatte er so viel Angst, nicht mehr runterzukommen“, resümierte Felix Kohla die bislang wohl spektakulärste Stunde seines flauschigen Stubentigers. Besitzerin Emma Behrens schilderte unter dem Eindruck der geglückten Rettung: „Der war ganz oben zwischen den Schornsteinen.“ Seine eigenen Versuche, den Rückweg übers Fenster anzutreten, seien gescheitert: „Er hat sich ein paar Mal getraut, dann ist er aber ausgerutscht, und dann ist er sofort wieder hochgerannt.“ Die zweibeinigen Besitzer bangten offenbar genauso um das Wohlergehen ihres Katers wie der Vierbeiner persönlich. Emma Behrens: „Da hat mein Herz geblutet, und dann haben wir die Feuerwehr gerufen.“ Genau die rückte Minuten später mit Kräften aus Fellinghausen und Osthelden an, darunter auch „Katzenflüsterin“ Vanessa Hoberg, selbst Besitzerin zweier Katzen daheim. Sie erklomm entschlossen die an das Hausdach angelehnte Steckleiter, um Sirius anzulocken. Die anfänglichen Versuche der Mannschaft, das Tier mit „katzentypischen Geräuschen“ zur eigenständigen Rückkehr zu bewegen, waren gescheitert. Mittlerweile hatten die Besitzer einen Korb durchs Fenster gereicht, um den Ausreißer durch die Feuerwehr dingfest machen zu lassen. Und siehe da: Sirius ließ sich von den kleinen Leckerchen betören, die Vanessa Hoberg der Katze entgegenstreckte. „Als sie nah genug war und mit mir geschmust hat, habe ich sie gepackt und in den Korb gesetzt“, schilderte die erste Fellinghäuser Brandmeisterin die tierische Rettungsaktion. Dass sie damit eine gute Tat vollbracht haben dürfte, war kaum zu verkennen: „Man hatte ihr angesehen und angehört, dass sie definitiv schnell runter wollte.“ Im Korb übers Gaubenfenster gehoben, beendete Sirius dann definitiv seinen ersten Ausflug in schwindelnder Höhe. „Das war schon schlimm, ich fand das schrecklich“, blickte Emma Behrens auf die bangen Minuten an jenem Montagnachmittag zurück. Umso erleichterter war sie, als Sirius nach kurzem Durchschnaufen gleich wieder durchstartete und die Gegend erkundete – dann aber „bodennah“. Und nach Feierabend erwarteten ihn überdies, so Anna Behrens, „ganz viel Schmusereien“. bjö