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Erneut schickte ein Einsatzalarm die Kreuztaler Feuerwehr ins Schulzentrum in der Innenstadt (TH 1 für MLF Waldstraße). Es war gerade große Pause, als am Mittwochvormittag ein hausinterner Evakuierungsalarm auch noch die letzten verbliebenen Personen aus dem städtischen Gymnasium ins Freie trieb. Ein Rauchmelder im Heizungskeller des Gebäudes hatte Alarm geschlagen. Die Ursache war dort rasch gefunden: Im Zuge der letzten Abrissarbeiten am Untergeschoss der Brandruine der einst benachbarten Stadthalle war so viel Staub ins Innere der Kellerräume gelangt, dass ein Rauchmelder ordnungsgemäß auslöste. Kreuztals Feuerwehrchef Jan Kleine erfuhr zudem, dass es sich um Flexarbeiten mit einem motorbetriebenen Gerät gehandelt hatte, sodass er mit Umsicht reagierte: Er orderte ein Löschfahrzeug ins Schulzentrum, um mit einem Hochleistungslüfter die ungewünschten Staub- und Gaspartikel aus dem Keller zu pusten. Und siehe da: Das feuerwehreigene Warngerät zum Aufspüren von lebensbedrohlichem Kohlenmonoxid maß ebenfalls bedenkliche Werte, die offenbar von den Abgasen der Baumaschine stammten. Der Unterricht konnte nach der Pause regulär weiterlaufen. bjö


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