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Kurzbeschreibung: Kaminbrand Charlottenstraße zunächst für die Einheiten Kreuztal und Buschhütten, später Erhöhung auf Feuer 4 für Kreuztal, Ferndorf und Setzen. 

Die Kreuztaler Feuerwehr kam am Freitagabend nicht zur Ruhe: Kaum war sie vom Brand im AWo-Seniorenheim in der Innenstadt zurückgekehrt, alarmierte die Leitstelle die Kräfte aus Kreuztal und Buschhütten zu einem Kaminbrand in der Buschhüttener Charlottenstraße. Ein Funkenmeer trat dort aus der Schornsteinöffnung eines über 100 Jahre alten stattlichen Einfamilienhauses heraus. Die drei Bewohner hatten das Haus bereits verlassen, nachdem sie bei entzündetem Kamin Rauch in den Wohnräumen entdeckt und den Notruf gewählt hatten. Als die im Haus vorrückenden Einsatzkräfte bereits Rauch aus einer Zwischendecke wahrnahmen, ließ der Gruppenführer das Alarmstichwort erhöhen, um für den Fall eines beginnenden Wohnhausbrandes mit genügend Kräften gewappnet zu sein. Weitere Kräfte aus Kreuztal und Setzen rückten nach, während ein Trupp unter Atemschutz aus dem Korb der Drehleiter heraus mit der Reinigung des Kamins begann. Im Haus hatten sich weitere Feuerwehrleute postiert, um die Hitzeentwicklung im Auge zu behalten. Vorsichtshalber löste die Feuerwehr ein paar Holzdielen, um sicher zu gehen, dass sich angesichts der Temperaturen kein Glutnest gebildet hatte. Über zwei Stunden waren die Helfer damit beschäftigt, in Zusammenarbeit mit einem herbeigeeilten Schornsteinfeger die Gefahr zu bannen. Sie bargen den Glanzruß aus einer unteren Schornsteinklappe und löschten ihn im Freien ab. In der Stunde vor Mitternacht konnte die dreiköpfige Familie das Haus wieder betreten. bjö


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